Antrag 77/I/2019 Wohnungsbaugenossenschaften auf dem Güterbahnhofgelände Köpenick berücksichtigen

Die sozialdemokratischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie des Senates von Berlin werden aufgefordert, Wohnungsbaugenossenschaften stärker als bisher geplant beim Wohnungsneubau auf dem Gelände des Entwicklungsgebietes Güterbahnhof Köpenick zu berücksichtigen und beispielsweise zu fordern, dass Wohnungsbaugenossenschaften die Möglichkeit erhalten, mindestens 50 Prozent der geplanten Neubauwohnungen zu realisieren. Die Grundstücke sollten zum Verkehrswert angeboten, ein Vorkaufsrecht des Landes für den Fall des Wiederverkaufs gesichert werden.

Begründung:

In Umsetzung der Initiative der KDV Treptow-Köpenick Wohnungsneubau stärken – Mieten stabil halten sollte als praktischer Vorschlag eine Stärkung der Wohnungsbauaktivitäten im Entwicklungsgebiet Güterbahnhof Köpenick ins Gespräch gebracht werden. Die Planungen sind dafür noch am Anfang, allein mindestens drei Genossenschaften sind örtlich im Umfeld bereits mit Beständen vertreten. Hier wäre es einfach möglich, Genossenschaften weitere Neubaupotenziale in die Hand zu geben.

Empfehlung der Antragskommission:
Rücküberweisung an Antragsteller (Kein Konsens)