Antrag WV19/II/2017 SPD++ Offenheit auf lokaler Ebene

Ortsvereine müssen regelmäßig (mind. alle 8 Wochen) parteioffen tagen. Diese Sitzungen müssen allen Parteimitgliedern offen stehen. Parteimitglieder haben so auch Gelegenheit, andere Gliederungen kennenzulernen. Alle Parteisitzungen (ab dem Ortsverein aufwärts) werden mit Start- und Endzeit parteiöffentlich angekündigt und dementsprechend geplant. Dies ermöglicht es auch viel beschäftigten Menschen, Sitzungen in ihren Alltag einzuplanen und erhöht damit die Bereitschaft zu Parteiengagement.

Begründung:
Insbesondere für Neumitglieder ist der Ortsverein nach Eintritt die erste Anlaufstelle und das “Gesicht” der Partei. Es sollte deshalb allen Neumitgliedern möglich sein, an den Sitzungen dieser wichtigen Gliederungsebene teilzunehmen und sich zu involvieren. Geschlossene Sitzungen von Ortsvereinen, an denen nur erweiterte Vorstände teilnehmen dürfen, müssen flächendeckend ein Ende haben.   Im Sinne der parteiweiten Vernetzung und des Erfahrungsaustauschs zu Arbeitsweise der Gliederungen sollen Mitglieder die Möglichkeit haben, sich auch von der Arbeit in anderen Parteigliederungen ein Bild zu machen. Damit werden Innovationen gefördert und Mitglieder haben die Möglichkeit, sich ein breiteres Bild von der Partei zu machen.   Die Teilnahme an Sitzungen kostet Zeit, wertvolle Zeit, die viele Menschen sich neben Beruf, Partnerschaft, Kinderbetreuung, Pflege der Eltern oder im Vorzug vor anderen Ehrenämtern nehmen. Die Zeit, die Parteimitglieder investieren, muss wertgeschätzt werden. Zentral ist deshalb ein guter Umgang mit der Zeit (stringente Sitzungen) und bestmögliche Planbarkeit von Parteiengagement, um es mit den restlichen Aktivitäten von Menschen vereinbaren zu können
Empfehlung der Antragskommission:
Erledigt bei Annahme 01/II/2018 (Konsens)
Version der Antragskommission:
  • LPT II/2017: Überweisung an die durch den Landesvorstand zu bildende Organisationspolitische Kommission
  • Im Antrag 01/II/2018 befasst im Kapitel 2. Mitglieder - b. Vereinbarkeit von Beruf, Familie und politisches Ehrenamt