Antrag 131/I/2018 Bewerbung von 116 117 (Rufnummer des ärztl. Bereitschaftsdienstes)

Status:
Annahme

Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und die SPD-Mitglieder des Senats werden aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass Maßnahmen ergriffen werden, um – zum Beispiel durch eine Info-Scheckkarte – die kostenfreie, bundeseinheitliche Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 bekannter zu machen.

Begründung:

Wer ein gesundheitliches Problem bekommt, wenn die Arztpraxis geschlossen ist, wählt die kostenfreie, bundeseinheitliche Rufnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes – sofern er sie denn kennt und sein Fall nicht, wie leider immer öfter, unnötigerweise in einer der heillos überfüllten Notaufnahmen der Krankenhäuser landet. Die Rufnummer 116 117 bedarf daher einer intensiven Propagierung – und gleichzeitig muss die Bevölkerung verstärkt aufgeklärt werden, in welchen lebensbedrohlichen Notfällen stattdessen unbedingt die Rufnummer 112 gewählt werden muss.

 

Empfehlung der Antragskommission:
Annahme (Konsens)