Antrag WV74/I/2018 Arbeiter*innenbewegung, Arbeitskampf und betriebliche Mitbestimmung als verpflichtende Module im Unterricht verankern

Wir fordern die sozialdemokratischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses und des Berliner Senats dazu auf, sich dafür einzusetzen,

 

  • in den Rahmenlehrplänen der Fächer Geschichte und Sozialkunde für die Sekundarstufe I,
  • in den Rahmenlehrplänen der Fächer Geschichte und Politik für die Sekundarstufe II sowie
  • im Rahmenlehrplan des perspektivisch eingeführten Faches Politik für die Sekundarstufe I

 

die Module „Arbeiter*innenbewegung“, „Arbeitskampf“ und „betriebliche Mitbestimmung“ als Pflichtmodule zu verankern.

 

Die genannten Themen sind dabei sinnvoll in die Pflichtmodule einzubetten. Bei der Integration dieser Pflichtmodule ist darauf zu achten, dass sich alle Schüler*innen innerhalb der Sekundarstufe I unabhängig von der Fächerwahl, Schulform und ihres erreichten Schulabschlusses mit den Grundlagen dieser Module auseinandergesetzt haben. In der Sekundarstufe II erfolgt die Vertiefung dieser Module.

 

Empfehlung der Antragskommission:
Annahme in der Fassung der AK (Konsens)
Fassung der Antragskommission:

 

 

Annahme in der Fassung des FA Stadt des Wissens: 

Wir fordern die sozialdemokratischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses und des Berliner Senats dazu auf, sich dafür einzusetzen im Rahmenlehrplan des Faches Politik für die Sekundarstufe I die Module Arbeiter*innenbewegung, Arbeitskampf und betriebliche Mitbestimmung als Pflichtmodule zu verankern.

 

Begründung: Der Fachausschuss unterstützt die Intention der Antragsteller*innen. Eine Veränderung des Rahmenplans Geschichte bzw. Sozialkunde wäre ein jahrelanger Prozess, da eine Einigung mit dem Land Brandenburg erforderlich wäre. Daher bietet sich das neue Fach Politik für die Umsetzung der von den Antragsteller*innen geforderten Inhalte an.

 

(LPT I/2018: Überweisung an FA Stadt des Wissens und AfA unter Beteiligung der Antragsteller und Jusos)